Ricarda Gross-Khachaturian

Mezzosopran

deutsch-italienische Mezzosopranistin mit Basis in Berlin und Athen, wird für ihre „farbenreiche Stimme“ und „ausgeprägte dramatische Präsenz“ gefeiert. Zu den Höhepunkten der Spielzeit 2024/25 zählen Verdis Requiem in der Berliner Philharmonie, Mahlers 2. Sinfonie sowie neue Fachpartien wie Erda, Amneris und die Principessa Bouillon in Cileas Adriana Lecouvreur.

2024 war sie mit dem EU-geförderten Projekt ALMA MUSICA und der Konzertreihe EUROPA UNITA (Culture Moves Europe) in Venedig (Lido di Venezia), Vittorio Veneto (Museo della Battaglia), Udine (Teatro Benois De Cecco), dem UNESCO-Weltkulturerbe Kloster Follina sowie im Konzerthaus Berlin zu erleben.

Zuvor debütierte sie als Stipendiatin der GVL (2021) und des Deutschen Musikrats/Neustart Kultur (2022) als Santuzza (Teatro Mancinelli) und erweiterte ihr Rossini-Repertoire um die Partie des Falliero (Bianca e Falliero).

Ihr Konzertrepertoire umfasst Alt- und Mezzo-Partien von Barock bis Moderne, darunter Bachs Oratorien, Händels Messias, Mozarts Krönungsmesse, Rossinis Petite Messe solennelle und Elgars The Dream of Gerontius. Ihre Ausdruckskraft und dramatische Intensität fanden auch in der zeitgenössischen Musik besondere Beachtung: So kreierte sie u.a. Roger Matscheiziks vorLetzte Lieder (Musikfest Bremen), Saskia Bladts eingebrannt (Festakt Akademie Musiktheater heute) und sang die Partie der Unbekannten in der europäischen Erstaufführung von Marc Blitzsteins Triple-Sec (Festival Mythos Berlin).

Engagements führten sie u.a. an die Oper Frankfurt, die Staatsoper Hannover, das Theater Bremen, das Badische Staatstheater Karlsruhe, das Mozartfest Würzburg, das Konzerthaus Berlin und die Philharmonie Berlin. Ihr Opernrepertoire umfasst u.a. Hänsel, Orlovsky, Dorabella, Siegrune, Zweite Norne, Adalgisa, Madame Flora, Baba the Turk, Carmen und Charlotte.

Ricarda Gross-Khachaturian studierte am Conservatorio Giuseppe Tartini in Triest und an der Musikhochschule Würzburg, wo sie ihr Diplom in Konzert- und Musiktheater ablegte. Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie u.a. von Grace Bumbry und Cheryl Studer. Sie spricht fließend Deutsch, Italienisch, Englisch, Französisch und Griechisch.